Räucher Harze

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Benzoe Siam

In Indien ist Benzoe ein Teil von Tempelweihrauch-Mischungen und in der russisch-orthodoxen Kirche ist Benzoe (und nicht das Harz des eigentlichen Weihrauchbaumes) der Hauptbestandteil des Kirchenweihrauchs.

Wirkung:
Bei stressbedingten Beschwerden wird das Harz verräuchert, um Herz und Kreislauf im übertragenen Sinn zu wärmen und zu stärken. Es legt eine Art Schutzpolster über den Menschen und lässt ihn leichter zur Ruhe kommen. Benzoe ist sehr intensiv und sollte in Mischungen nur in kleinen Mengen verwendet werden. Sein warmer orientalischer Geruch verleitet zum Träumen.

Benzoe Sumatra

Benzoe Sumatra duftet etwas herber und schärfer als Benzoe Siam

Wirkung:
Bei stressbedingten Beschwerden wird das Harz verräuchert, um Herz und Kreislauf im übertragenen Sinn zu wärmen und zu stärken. Es legt eine Art Schutzpolster über den Menschen und lässt ihn leichter zur Ruhe kommen. Benzoe ist sehr intensiv und sollte in Mischungen nur in kleinen Mengen verwendet werden. Sein warmer orientalischer Geruch verleitet zum Träumen.

Damar


Wirkung:


Drachenblut

Der Drachenblutbaum gehört zur Familie der Palmengewächse. Die Früchte sind von einem Schuppenpanzer umgeben. Zwischen den Schuppen tritt Harz aus, das gesammelt, gereinigt und zermahlen wird. Manchmal wird es auch zusammengeschmolzen und daraus werden Kügelchen oder Platten geformt. Gutes Drachenblut ist sehr teuer und schwierig zu bekommen. Dieses geheimnisvolle Räucherwerk wird seit langem für Rituale verwendet, die sehr negative Energien neutralisieren können.

Wirkung:
Es gilt als Schutz- und Opferräucherung, kann aber auch für Liebesräucherungen gebraucht werden. Drachenblut sollte stets in Mischungen verbrannt werden, da es als Einzelräucherung einen zu starken dunklen Rauch verursacht. Es entwickelt beim Verräuchern einen herb-würzigen, etwas brenzligen Geruch.

Elemi Harz

Die alten Ägypter verwendeten Elemi zur Einbalsamierung ihrer Toten und als allgemein stimulierende Substanz. Elemibäume wachsen im tropisch asiatischen Raum und werden hauptsächlich auf den Philippinen angebaut. Anwendung findet es in medizinischen Pflastern und Salben. In vielen traditionellen Räuchermischungen wird Elemi als energetisierender, klärender Zusatz gebraucht.

Wirkung:
Elemi hat einen frischen zitronigen Geruch und ist dadurch eine richtige Morgenräucherung. Es aktiviert die Chakren und fördert Hellsichtigkeit. Seine stimmungsaufhellende und geistig anregende Wirkung passt auch gut in viele Räuchermischungen.

Elemi gibt es in fester und in weicher Form. Weiches Elemi hat einen höheren Ölanteil und ist daher um vieles hochwertiger als das feste Harz, aber schwieriger zu räuchern und handzuhaben.

Labdanum

Labdanum ist seit Ewigkeiten der Liebesgöttin Aphrodite geweiht. Dieses wohlriechende Harz wurde und wird bei allen Angelegenheiten rund um die Liebe und Sinnlichkeit eingesetzt. Es wurde auch als Schutz gegen die Pest verwendet und diente als Mittel gegen Zahnschmerzen, Schnupfen, Husten und vieles mehr. Das Harz wird vom Busch der Cistrose, auch Sonnenröschen genannt, gewonnen. Das Harz ist eine sehr klebrige, zähe Masse und lässt sich nur schwer zerkleinern. Man kann es für einige Stunden ins Gefrierfach legen, dann lässt es sich einfacher verarbeiten.

Wirkung:
Die Wirkung von Labdanum ist sinnlich, erotisch und lässt böse Geister ins Nichts verschwinden.

Mandelbaum Harz

Die goldgelben bis rötlichen, teils transparenten Harztränen des Mandelbaumes (Prunus dulcis) wurden schon im alten Delphi von den Griechen als Räuchermittel verwendet. Die Griechen verbrannten es bei ihren Zeremonien und Feiern. Es wurde gegen Krankheitsgeister in allen Gassen von Delphi verbrannt.

Wirkung:
Mandelharz bezaubert durch seinen feinen Duft. Es hat desinfizierende, reinigende und klärende Eigenschaften. Der Duft von Mandelharz besitzt die Fähigkeit, Herzen zu verbinden, das Liebesleben zu versüßen, die Menschen für Mitgefühl zu öffnen und das Einfühlungsvermögen zu verfeinern.

Mastix

Mastix kommt ursprünglich aus Griechenland von der Insel Chios. Noch heute verwenden die Griechen das Harz zum aromatisieren von Wein, Gebäck und Ouzo. Für die Altarweihung wird Mastix mit Aloe, Thymian, Fichte und Weihrauch gemischt und geräuchert. Im europäischen Okkultismus wurde Mastix der Sonne zugeordnet und zur Erweckung des zweiten Gesichts verräuchert.

Wirkung:
Mastix stärkt unsere geistigen Kräfte. Es verfeinert und klärt unsere Ausstrahlung. Es stärkt unsere Intuition und öffnet uns für Visionen. Mastix eignet sich auch zum Räuchern bei depressiver Stimmungslage, wenn wir uns schwer und bedrückt fühlen

Myrrhe süß

Im alten Ägypten nutzte man bereits vor 3000 Jahren Myrrhe zur Einbalsamierung. Das getrocknete, gelb-braune Harzgranulat wird seit Jahrtausenden vor allem im Jemen, Äthiopien, Sudan und Somalia verwendet. Sie war aber auch Bestandteil von kultischen Salbungen.

Wirkung:
Myrrhe hat stark heilende Eigenschaften und kann bei allen Erkrankungen geräuchert werden. Sie wird zur Segnung und Vorbereitung von magischen Gegenständen verwendet. Auch als Schutzräucherung wird sie gerne verwendet.

Sal Harz

Sal Harz wird auch tibetischer Weihrauch genannt. (tibetisch: Pö Kar, weißer Weihrauch) Es ist das Harz des Salbaumes, eines mächtigen Baumes der bis zu 35m hoch werden kann. Der Sage nach wurde Buddha unter einem Salbaum geboren. Sal Harz findet eine breite Anwendung in der tibetischen Medizin und ist ein wichtiger Bestandteil in den traditionellen Räuchermischungen der Tibeter.

Wirkung:
Sal Harz wird bei Reinigungszeremonien verräuchert, seinem Rauch wird eine klärende und entspannende Wirkung zugesprochen. Schamanen verwenden es als Hilfsmittel zur Vertreibung von Krankheiten und von bösen Geistern, sowie als sehr wirksames Mittel bei Astralreisen.

Styrax

Styrax ist das Harz des Amberbaumes. Dieses Harz war in der Antike einer der wichtigsten Räucherstoffe überhaupt. Es wurde der dunklen Göttin Hekate, der Herrin aller Hexen und Zauberinnen, der Göttin der Zauberpflanzen und Giftgewächse, geweiht. Im Zauberpapyrus Abraxas wird der Styrax unter den wohlriechenden Räucherwerken aufgeführt und dort als Mittel für den Tiefschlaf empfohlen. Die Ägypter, wie auch die Mesopotamier nannten den Styrax Miniaki, was Festduft heißt.

Wirkung:
Styrax stärkt das Selbstvertrauen und macht ehrgeizig im positiven Sinn. Es löst seelische Verspannungen, gleicht Hysterie und Paranoia aus und wirkt harmonisierend bei Ärger und Reizbarkeit. Styrax verströmt beim Räuchern einen unglaublich vielseitigen, sinnlich süßen Geruch der jeden verzaubert. Styrax wirkt beruhigend und entspannend und ist eine hilfreiche Räucherung bei Schlafstörungen.

© 2014 Klaus Mirtitsch

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